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vom Mo., 20.04.2026

Brahms-Preis für HfMT-Violinprofessor

Porträtfoto des Mandelring-Quartetts
Das Mandelring-Quartett (v.l.): Andreas Willwohl (Va), Nanette Schmidt (Vl), Sebastian Schmidt (Vl), Bernhard Schmidt (Vc)

Der renommierte Brahms-Preis geht 2026 an das Mandelring Quartett. Das Quartett wurde 1983 von HfMT-Violinprofessor Sebastian Schmidt mit zwei Geschwistern gegründet. Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein würdigt damit eines der weltweit angesehensten Streichquartett-Ensembles, das sich beispielgebend für diese Kunst-Gattung einsetze, hieß es in einer am Freitag verbreiteten Mitteilung. Die Verleihung der mit 10.000 Euro dotierten Auszeichnung findet am 26. September in Wesselburen (Kreis Dithmarschen) statt.

Mandelring Quartett
Das von drei jungen Geschwistern und einer befreundeten Bratschen-Schülerin gegründete Streichquartett hat nach ersten großen Wettbewerbserfolgen eine internationale Karriere gestartet, die bis heute ungebrochen anhält. Ihr 1997 gegründetes Hambacher Musikfest und die 2010 ins Leben gerufene Konzertreihe in der Berliner Philharmonie sind weitere Zeugnisse ihrer herausragenden Stellung in der Musikwelt. Dabei immer besonders im Fokus: Brahms' Kammermusikwerk für Streicher, das die 'Mandelrings' mehrfach zyklisch aufgeführt und vielbeachtet auf CDs eingespielt haben.
Bei der Preisübergabe spielt das Mandelring Quartett zwei Werke von Johannes Brahms: das Streichquartett a-Moll op. 51/2 sowie das Streichquintett G-Dur op. 111, bei dem sie durch den Bratscher Roland Glassl, der von 1999 bis 2015 selbst Mitglied des Mandelring Quartetts war, verstärkt werden.

Brahms-Preis
Der Brahms-Preis wird seit 1988 vergeben. Erster Preisträger war der Dirigent und Pianist Leonard Bernstein mit den Wiener Philharmonikern. Seitdem ging die Ehrung unter anderem an den Bariton Dietrich Fischer-Dieskau, die Klarinettistin Sabine Meyer, den Thomanerchor, die Dirigenten Christoph Eschenbach und Herbert Blomstedt sowie zuletzt den Windsbacher Knabenchor.

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